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Dienstag, 5 Juli, 2011

Studenten sind zu einem überdurchschnittlichen Prozentsatz noch über die Eltern versichert. Dies gilt unter anderem im Bereich der Kranken- und Hausratversicherung sowie der Haftpflichtversicherung. Trotzdem sehen Versicherungsexperten auch für angehende Akademiker die Notwendigkeit, sich um Versicherungsfragen zu kümmern insbesondere, wenn es um das Thema finanzielle Sicherheit geht. Regelmäßig genannt wird in diesem Zusammenhang die Berufsunfähigkeitsversicherung.

BU-Versicherung: Sicherheit für Karriere und Familie

Was hebt die Berufsunfähigkeitsversicherung aber so heraus und warum sollten bereits Studenten vorsorgen? Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt gegen finanzielle Ausfälle für den Fall, dass der Versicherte seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Eintreten kann der Versicherungsfall durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall. Statistiken zeigen übrigens, dass Unfälle, die in den Köpfen vieler Erwerbstätiger als Ursache Nr. 1 gelten, tatsächlich nur in rund zehn Prozent der BU-Fälle als Ursache relevant sind.

Krankheiten, wie Krebsleiden, psychische Erkrankungen (Stichwort Burn-Out) oder Herz-Kreislauf-Beschwerden, treten wesentlich häufiger auf. Die immer wieder propagierte Unfallversicherung schafft daher keine ausreichende Sicherheit. Studenten sollten angesichts dieser Konstellation die Vorsorge nicht auf die lange Bank schieben.

Folgen der Berufsunfähigkeit

Tritt Berufsunfähigkeit ein, sind die Folgen oft dramatisch. Betroffene verlieren nicht selten ihren Job und haben es schwer, in andere Berufe einzusteigen. Inzwischen hat selbst der Gesetzgeber die Unterstützung auf ein Minimum reduziert. Daher sehen Experten hier die private Vorsorge als das einzige Mittel, sich gegen die Folgen zu schützen. Und Berufsunfähigkeit ist keineswegs eine Randerscheinung im Berufsleben. Rund ein Viertel aller Erwerbstätigen steht bis zur Rente vor der Berufsunfähigkeit.

Die frühestmögliche Vorsorge genießt daher einen hohen Stellenwert auch für Studenten, die dank eines niedrigen Einstiegsalters und in der Regel guten Gesundheitszustands von günstigen Beiträgen profitieren. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist allerdings nicht die einzige Versicherung, die interessant werden kann. Gerade Studierende, die aus dem Berufsleben kommen und ihrer Karriere eine neue Richtung geben wollen, müssen unter anderem an die Kranken-, Hausrat- und Haftpflichtversicherung denken. Unterm Strich ist im Bereich der Versicherungen auch von angehenden Akademikern ein hohes Maß an Verantwortung und Weitblick gefordert."