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Donnerstag, 26 August, 2010

Procter & Gamble fordert eine Gruppe von CEMS Master in Management-Studenten auf, eine Marketingstrategie für ein Waschmittel zu entwickeln. Das Besondere? Der beste und interessanteste Vorschlag wird vom Unternehmen umgesetzt. Die Studenten kommen von den Hochschulen HEC, Rotterdam School of Management, Erasmus Universität, und der Norwegian School of Economics and Business Administration.

Procter & Gamble führt als Gründungsmitglied der CEMS-Partner seit 1988 Unternehmensprojekte mit gut ausgebildeten CEMS-Studenten durch. Im Gegensatz zu vorherigen Projekten nimmt diesmal nicht nur eine, sondern drei Hochschule am Wettbewerb teil. Dadurch erhöht sich der Wettbewerb zwischen den Studenten und die Anzahl der für P & G interessanten Projekte. Der Siegervorschlag stammt von den CEMS-Studierenden Sylvie Bardaune (Frankreich), Polina Gankina (Russland), Michal Perliceusz (Polen) und Gwilym Williams (Irland) der HEC und wurde von einem Gremium in Genf gewählt. Moumita Das, Marketingdoktorand und ehemaliger Bereichsleiter Produkt bei L'Oreal, unterrichtete das Team.

Wir haben versucht, eine Marketingkampagne zu entwickeln, die eine maximale Reichweite hat bei einem Minimum an Investitionen. Dabei haben wir uns einige der neuesten Trends im Bereich digitaler Medien zu Nutze gemacht, sagte Williams Gwilym. Ich glaube, es ist uns gelungen, eine Kampagne zu entwickeln, die sich von den anderen im heutigen Waschmittelsektor abhebt und wir hatten dabei eine Menge Spaß." Die CEMS-Studenten entwickelten eine Strategie, mit der eine jüngere Zielgruppe und mehr Männer angesprochen werden sollen. Nach der Fertigstellung in einem Jahr wird die Kampagne deshalb über soziale Medien wie Twitter und YouTube verbreitet.

Beide Seiten profitieren von der Zusammenarbeit: Es war wirklich eine großartige Erfahrung, sowohl für die Studierenden als auch für mich, sagt Tor Aase Johannessen, akademischer Direktor von CEMS an der NHH in Norwegen. Die CEMS-Projektgruppen sollen ein ‚reales Unternehmensproblem’ lösen und das ist das maximal Mögliche, ohne beim Unternehmen angestellt zu sein."

Cristina Istrien, CEMS-Absolventin und Bereichsleiterin im Talent Supply (Western Europe Employer Branding & Attraction) bei P&G, bestätigt den gegenseitigen Nutzen der Zusammenarbeit: Ein internationales Unternehmensprojekt hat eine besondere Bedeutung, weil es uns ermöglicht, einen Unternehmensbedarf zu decken und gleichzeitig Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten zu erweitern." P & G entwickelt jedes Jahr eine klare CEMS-Strategie, die sich mit der Zusammenarbeit befasst.

CEMS und P&G - eine klare strategische Partnerschaft CEMS-Studierende und Absolventen bringen nach Ansicht von P&G genau die Eigenschaften mit, die das Unternehmen erfordert. Das spiegelt sich in einem starken CEMS-Absolventennetzwerk innerhalb von P&G wider, wo Absolventen in verschiedenen kaufmännischen Funktionen arbeiten.

Für Richard Cohen (Marketingdirektor, Western Europe Household Care und Mitglied der Auftraggeber-Gremium) zeigen sich die Vorteile der Partnerschaft mit CEMS auch im Wettbewerb der Unternehmensprojekte: Bei P&G fördern wir Talente mit ‚A New Challenge Every Day’. Ich war sehr beeindruckt davon, dass drei CEMS-Teams ihre Ideen mit Leidenschaft und Begeisterung präsentierten und ausgezeichnete Marketingmodelle lieferten, die hohe Chancen haben, umgesetzt zu werden! Wir gaben ihnen ein reales Projekt, was etwas Besonderes in der Wirtschaft ist, und wir freuen uns darauf, ihre Ideen in die Praxis umzusetzen. Ich arbeite sehr gerne mit CEMS zusammen, weil wir dadurch mit talentierten Menschen in ganz Europa und weltweit in Kontakt treten können."