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Samstag, 12 August, 2017

In den Naturwissenschaften ist der Masterabschluss zum Standard geworden und über 80% der Studenten hängen den höheren Abschluss an den Bachelor an. Doch geht es auch ohne?

Nicht wirklich, muss man ehrlicherweise sagen. Denn in Unternehmen kann man ohne Masterabschluss kaum Karriere machen. Sowohl für eine Karriere in einem Unternehmen als auch in der Forschung wird ein Masterabschluss fast immer vorausgesetzt.

Kaum Karriere nur mit Bachelor

Wer nur einen Bachelor hat, kann allerdings im Bereich der Assistentenpositionen oder in der Verwaltung arbeiten, sofern einschlägige Praktika vorhanden sind. Allerdings hat man gerade bei Assistenzpositionen für die höhere Geschäftsführung stets Konkurrenz von Akademikern mit höheren Abschlüssen.

Hohe Zahl der Absolventen

Dabei steigt die Zahl der Absolventen in den Naturwissenschaften stetig. Bereits heute studieren fast 40% mehr Studenten eines der MINT-Fächer als noch vor zehn Jahren- Tendenz weiter steigend. Wirklich Sorgen um einen Job muss man sich damit nicht machen, der Abschluss entscheidet aber stark darüber, wie hoch hinaus es auf der Karriereleiter gehen kann.

Bachelor bringt lediglich Grundlagen

Darüber hinaus berichten Studenten immer wieder, dass man im Bachelor kaum über die absoluten Grundlagen einer Disziplin hinaus kommt. Die interessantere, aktuelle Forschung wird erst im Master zum Thema. Um sich in aktuelle wissenschaftliche Fragen hinein zu arbeiten, benötigen Sie die Grundlagen, doch selbstständig neue Fragen zu finden und zu beantworten, das lernen Sie erst im Masterstudium.

Oft ist nicht einmal der Master genug

Dabei ist auch entscheidend, in welchem der naturwissenschaftlichen Fächer Sie sich bewegen, doch was begehrt ist, unterliegt immer wieder Schwankungen. Vielleicht auch aus diesem Grund ist selbst der Masterabschluss vielen Naturwissenschaftlern nicht genug. Fast die Hälfte der Masterabsolventen hängen heute auch noch eine Promotion an.