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Montag, 4 September, 2017

Wenn Sie sich nach dem Masterstudium entscheiden, aus der Wissenschaft auszusteigen und in der Industrie eine Stelle zu suchen, müssen Sie sich an die Wirtschaft anpassen. Das ist nicht unbedingt leicht, denn an vielen Unis wird das Masterstudium bereits als der erste Schritt Richtung Wissenschaft gesehen.

Fachwissen ja- aber auch BWL

Doch in der Industrie müssen auch Forscher nicht nur Fachwissen mitbringen, sondern auch wirtschaftlich denken können. Es ist daher hilfreich, wenn Sie auch erste betriebswirtschaftliche Kenntnisse haben, vielleicht schon einmal einen BWL-Kurs absolviert haben, etc. Oft hilft es auch, bereits beim Vorstellungsgespräch zu zeigen, dass Sie offen sind für einen späteren MBA oder ähnliches.

Lebenslauf für die Industrie

Doch bevor Sie überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, sollten Sie Ihren Lebenslauf entsprechend ändern. Akademische Verdienste zählen in der Wirtschaft weniger. Stattdessen sollten Sie Praktika und Werkstudententätigkeiten machen und diese auf dem Lebenslauf aufnehmen. Besonders gern gesehen sind hier Praktika bei großen, renommierten Unternehmen.

So zeigen Sie bereits auf den ersten Blick, dass Sie ein gutes Verständnis nicht nur Ihres Fachwissens, sondern auch von der wirtschaftlichen Realität haben.

Auslandsaufenthalt als Pluspunkt

Auch Auslandsaufenthalte sind in der Wirtschaft hoch angesehen. Sie zeigen interkulturelle Kompetenz und Sprachkompetenz. Auch Selbstständigkeit wird oft durch die Auslandserfahrung nachgewiesen. Denn fern von der Heimat müssen Sie plötzlich viele Dinge selbst regeln, Initiative ergreifen und zeigen, dass Sie Probleme schnell durchblicken und lösen können.