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Dienstag, 29 August, 2017

Eine wissenschaftliche Laufbahn, also die Arbeit an der Universität, setzt eigentlich zwingend einen PhD bzw Doktortitel voraus. Die Arbeit zum Doktortitel ist die Ausbildung für die Arbeit als Forscher, dabei lernen Sie, wissenschaftlich zu arbeiten und die Standards der akademischen Arbeit und Veröffentlichungen einzuhalten.

Wenn Sie eine Professur erhalten, haben Sie normalerweise einen Job auf Lebenszeit. Doch eine wissenschaftliche Laufbahn hat auch Nachteile. Sie verdienen in der Regel nicht so viel wie in der Industrie. Darüber hinaus sind gerade am Anfang die Stellen meistens zeitlich befristet und Sie müssen für eine wissenschaftliche Laufbahn oft einen Wohnortwechsel in Kauf nehmen.

Masterstudium als Test

Prüfen Sie daher bereits im Masterstudium, ob Sie das Durchhaltevermögen und die Leidenschaft haben, diese Tätigkeit auch unter teilweise relativ prekären Bedingungen auszuführen. Denn nur einer von vier Doktoranden schafft tatsächlich eine wissenschaftliche Laufbahn.

Netzwerk entscheidet häufig über Karriere

Auch das Netzwerk, das Sie sich schon während der Masterarbeit aufbauen, hilft bei der späteren wissenschaftlichen Laufbahn. Denn obwohl Universitäten als Meritokratien gelten, entscheidet oft dennoch das persönliche Netzwerk über den nächsten Karriereschritt.

Netzwerk schon im Masterstudium aufbauen

Dieses Netzwerk können Sie sich als Tutor oder Research Assistant aufbauen. Eine wissenschaftliche Assistenz kommt teilweise auch während des Masterstudiums schon vor, je nach Studiengang. So kommen Sie leicht mit den Professoren in Kontakt und empfehlen sich für interessante Projekte. Außerdem erhalten Sie schon frühzeitig einen Einblick in den Uni-Alltag.

Sie werden die Uni wechseln müssen

Später werden Sie um einen Wechsel der Uni nicht herum kommen. Selbst wenn Sie Bachelor, Master und Promotion an einer Uni machen können, wird bei einer wissenschaftlichen Karriere erwartet, dass Sie verschiedene Institute und Universitäten kennen lernen. Dieser Wechsel mag zwar schwierig ins Privatleben passen, besonders je älter Sie werden und wenn Sie an Familienplanung denken. Doch durch den Wechsel lernen Sie andere Denkstrukturen, Ideen und Arbeitsweisen kennen, was Ihre wissenschaftliche Arbeit bereichert.